Nun ist der Tag gekommen. Nach ca. 2 Jahren mehr oder weniger intensiver Vorbereitungen geht’s los.

Endlich! Wirklich? So ab und weg? Alles beisammen? Pass, Autopapiere, Gewand, Auto, ich? Da wir alle noch sehr aktiv im Berufsleben stehen, ist das alles immer so nebenbei gegangen. Abende und Wochenenden gingen dafür drauf. Das Team hat sich in den letzten Monaten fast wöchentlich getroffen und oft auch täglich telefoniert. Guten Morgen lieber Gogo – ich liege noch im Bett. Was gibts?

Schon ein komisches Gefühl. Ups. Der Tag ist da.

Und mit dem Start des Boliden gibt es auch schon kein Zurück mehr. Ein tränenhafter Abschied – ein wehmütiger Blick in den Rückspiegel. Das wars. Wir sind weg. Das Neue liegt vor uns. Das Ungewisse. Das Spannende.

20160429_123948_092 (Small)Klaus holt Toni und Gogo holt Andi zuhause ab.

Treffpunkt 12:30 Ansfelden Raststation. Alle pünktlich – was sind schon 10 Minuten…

 

 

 

Volltanken mit einem besonderen Tankfüllung: 20160429_121445_020 (Small)Die Pfarrcaritas St. Florian hat uns eine Tankfüllungsspende gesponsert. Mit diesem heiligen Sprit fängt die Reise ja wirklich gut an.

Danke dafür an den Stiftspfarrer Harald Ehrl.

Vollmotiviert – vollbehütet – vollgetankt – vollbeladen.

 

Vollbeladen doch nicht ganz: Wir haben den Anhänger und die Hilfsgüter noch zuhause gelassen. Wir wollen ja die Vorstartnacht bereits im Auto verbringen – da wäre dann nicht mehr sehr viel Platz gewesen weil wir die Autos bis Rumänien damit anfüllen.

 

Die Anreise nach Oberstaufen über 520km verläuft sehr ruhig. Und doch bekommen wir einen ersten Eindruck was es heißt, jeden Tag 600 km zu fahren. Stau in Salzburg. Stau in München Und die Hinreise sind wir sogar noch Autobahnen gefahren – wird danach nicht mehr erlaubt sein.

Ankunft in Obstaufen nach 6 Stunden Fahrzeit um exakt 18:00. OLYMPUS DIGITAL CAMERAFestivalstimmung. Im ganzen Ort verkleidete Autos, lustige weltoffene Menschen – ja sogar unsere deutschen Freunde sind nicht alle Suderanten und Wichtigtuer.

Wir treffen unser von uns unterstütztes Team – 4 jugendliche, die die Reise über Croudfunding finanziert haben. Wir haben sie ebenfalls mit 150€ unterstützt – und dafür einem ihrer Autos einen Namen geben dürfen: Plus4

Anmeldung, Autos fertig bekleben, ebenen Abstellschlafplatz suchen, rein ins Bierzelt mit Apres-Ski Livemusik. Atemlos durch die (Vorstart)Nacht.

 

Ausgezeichnetes türkisches Kebap als Einstimmung für die Türkei. Das war aber viel zu wenig. Ein Wienerschnitzel geht auch noch. Nach 1 Stunde verlassen wir akustischbedingt das Zelt Richtung einer Pizzeria. Ein Pizza geht auch noch – he – wir haben uns den ganzen Tag voll ausgepowerd….

Leider sind wir aber am Nachhauseweg noch einmal beim Zelt vorbeigekommen – und was solls – da war die Stimmung schon um 2 Bier besser.

 

Andi und Toni sind die Autos aufwärmen gegangen. Originalzitat Andi: Ich geh um 10 ins Bett, damit ich um 12 daheim bin. Toni kam aber nach 10 Minuten niedergeschlagen wieder. Gogo: „Was ist – was der Andi nicht nett zu dir?“ „Nein – Ich habe mich ausgesperrt“. Na Gottseidank haben wir die Reserveschlüssel immer im jeweils anderen Jeep.

Gogo und Klaus mussten fast noch ein bisschen netzwerken. Letztendlich sind sie dann ca. 2 Kilometer weg von eigenen Autos entfernt bei einer Lagerfeuermeeting eines anderen Teams gelandet. Die Gewinnfrage: Was ist ein Nohandsgrassropper,

Nach ca. 1 Stunde sehr coolen Gesprächen und einem kurzen aber schon sehr intensiven Sprint sind die beiden dann auch um 2 ins Jeepbett gefallen. Ein Bett im Auto, das ist immer frei, denn es ist Frühling…jajaja Frühling. Es war arschkalt – 2 Grad über 0 – und als Einstimmungsnacht so richtig motivierend: Kälter und schlimmer kanns nicht mehr werden.

Na Gute Nacht.

One Response to Die Anfahrt – Tag 0, Minus 520 km
  1. Kebab,Schnitzel, Pizza, Bier……echtes Männerabenteuer😉 …..Aber ich versteh’s……Reserve kann nicht schaden….
    Ihr scheint ein lustiges Trüppchen zu sein…..Der Humor möge euch erhalten bleiben!


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